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Regenwassernutzung
Die Aufbereitung von Grundwasser zu einwandfreiem Trinkwasser wird immer
schwieriger und verschlingt jährlich Millionen. Besonders in landwirtschaftlich
intensiv genutzten Gebieten nimmt die Belastung des Grundwassers durch
Nitrate und Pestizide bedrohliche Ausmaße an. In Ballungsgebieten sind
es vor allen chlorierte Kohlenwasserstoffe, die Probleme bereiten. Immer
häufiger muß bei der Trinkwasserbereitung auf Grundwasserreserven unter
stadtfernen, naturnahen Gebieten zurückgegriffen werden. Die Folge sind
Grundwasserabsenkungen mit teilweise verheerenden Auswirkungen. Die Vergeudung
von Trinkwasser für Auto-, Gebäude- und Straßenreinigung ist daher ökologisch
nicht mehr vertretbar. Vor allem aber zu Gartenbewässerung und Toilettenspülung
sollte Regenwasser genutzt werden.
Wasserbedarf für die WC-Spülung
Die Toilette ist der Wasserverbraucher Nummer Eins im Haushalt. Bei Toiletten
mit herkömmlichen Spülkästen beträgt der Verbrauch ca. 45 l pro Person
und Tag. Wird ein Spülkasten verwendet, bei dem die Wassermenge mit Hilfe
einer Sparregelung begrenzt werden kann, ergibt sich ein durchschnittlicher
Verbrauch von ca. 18 l pro Person und Tag.
Wasserbedarf für die Waschmaschine
Beim Wäschewaschen ist der Wasserverbrauch je nach Haushaltsgröße sehr
verschieden. So schwankt der Wasserbedarf zwischen ca. 16 und 40 l pro
Person und Tag, abhängig von der Ausnutzung der Maschine (Füllgrad) und
deren Alter. Der Richtwert beträgt 18 l pro Person und Tag.
Wasserbedarf für Reinigung und Garten
Der Verbrauch für die Gartenbewässerung ist naturgemäß nicht über das
ganze Jahr konstant. Pro Quadratmeter Gartenfläche wird mit ca. 60 l im
jährlichen Durchschnitt gerechnet.
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Das Diagramm zeigt Anwendungen und Mengen pro Person, die sich
in einem Haushalt durch Regenwasser ersetzen lassen. |
Regenwasserlagerung :
Die Lagerung von Regenwasser in unterirdischen Behältern bringt gegenüber
allen Alternativen erhebliche Vorteile. Absolute Dunkelheit und gleichbleibende,
relativ niedere Temperaturen verhindern Fäulnisbildung und Algenwachstum.
Ganz wesentlich ist, daß der Behälterwerkstoff gegenüber Regenwasser absolut
neutral ist und keinerlei Stoffe an das Wasser abgibt. Die geschlossene
und glatte Oberfläche des Behälters verhindert das Eindringen von Wasser-
oder Schlammpartikeln in die Wandung. Außerdem ist gewährleistet, daß
der Behälter einfach gereinigt werden kann. Zu den Grundanforderungen
an jede Behälter zählen optimale Stabilität und Beständigkeit gegen extreme
Außeneinwirkungen (leichte Erdbeben, Huminsäuren, Jauche etc).

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1 Filter
2 PE-Erdtank oder Beton-Zisterne
3 Beruhigter Zulauf
4 Rückstauwächter / Überlaufsiphon
5 Schwimmende Entnahme
6 Steuerung
7 Zapfhahn mit Steckschlüssel und Hinweisschild |
Übersicht
ABC der Haustechnik
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